{"id":58,"date":"2015-03-09T13:59:03","date_gmt":"2015-03-09T11:59:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kwier.at\/?p=58"},"modified":"2015-05-10T17:35:09","modified_gmt":"2015-05-10T15:35:09","slug":"generation-selfie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/forschung.kwier.at\/?p=58","title":{"rendered":"Generation Selfie?"},"content":{"rendered":"<h3>Medienrezeption im Zeitalter des digitalen Selbstportraits<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Unm\u00f6glichkeit von Generation<\/h4>\n<p>Der Versuch eine Generation anhand ihrer Verwendung von Selfies zu charakterisieren scheint von Vornherein zum Scheitern verurteilt. Wie soll einerseits das abstrakte Konstrukt \u201aGeneration\u2018 \u00fcberhaupt eine Gruppe von Menschen griffig beschreiben, wom\u00f6glich auch noch \u00fcber kulturelle und soziale Grenzen hinweg? Und welchen Sinn hat es dann weiters solch eine Differenzierung \u00fcber eine in sehr spezifische mediale Kontexte eingebundene Form, wie dem Selfie, zu versuchen?<\/p>\n<p>Wenn aus einer Betrachtung von Selfies irgendeine verallgemeinerte Aussage zur aktuellen Medienrezeption m\u00f6glich sein soll, so kann sich so eine Analyse nicht sehr mit deren partikul\u00e4rer Verwendung aufhalten. Vielmehr muss die mediale Form \u201aSelfie\u2018 selbst Gegenstand der Analyse sein. Erst \u00fcber eine funktionale Einbindung in den aktuellen medialen Diskurs ist dann ihr Einfluss auf diesen Diskurs absch\u00e4tzbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Konnotationen einer Form<\/h4>\n<p>Wie l\u00e4sst sich ein Selfie charakterisieren? Die einfachste Beschreibung w\u00e4re als Foto einer Person, dass von dieser Person selbst aufgenommen wurde; also der Zusammenfall von Fotograf*in und Sujet. An dieses denotative Verst\u00e4ndnis schlie\u00dfen sich jedoch noch einige Konnotationen an.<\/p>\n<p>Ein Selfie hat immer einen zeigenden Charakter. Es wird in der Regel nicht aufgenommen um still im digitalen K\u00e4mmerchen zu verschwinden, sondern um etwas zu pr\u00e4sentieren. Personen, welche ich getroffen habe, Orte die von mir besucht wurden, vielleicht auch ein neuer Haarschnitt oder neue Kleider. Ich m\u00f6chte dies als die <em>repr\u00e4sentative Funktion<\/em> des Selfies bezeichnen.<\/p>\n<p>Weiters hat ein Selfie etwas Spontanes, fast schon Zuf\u00e4lliges. Selfies werden in der Regel nicht technisch vorbereitet; sie werden mit Handys oder einfachen Point-and-Click Kameras aufgenommen; ihnen haftet immer etwas Dilettantisches, Amateurhaftes an. Sobald ein Selfie ausgearbeitet, st\u00f6rungsfrei oder gar perfekt wirkt, wird es nicht mehr als Selfie ernstgenommen; es erf\u00fcllt nicht mehr seine <em>authentische Funktion<\/em>.<\/p>\n<p>Zuletzt ist der Begriff des \u201aSelfies\u2018 eng mit dem von \u201aSocial Media\u2018 verkn\u00fcpft. Facebook, Twitter, Instagram &amp; Co sind quasi Bestimmungsort und nat\u00fcrliches Habitat der Selfies. In ihnen erf\u00fcllt sich ihre repr\u00e4sentative Funktion und als Form spiegeln sie auch das grunds\u00e4tzliche Verlangen ihrer Tr\u00e4germedien nach Authentizit\u00e4t wieder.<\/p>\n<p>Diese einzelnen Bedeutungsebenen stehen, so glaube ich, in einem interessanten Spannungsverh\u00e4ltnis, das bei genauerer Betrachtung der einzelnen Ebenen deutlich wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Das repr\u00e4sentative Ich<\/h4>\n<p>Wenn ich vorhin eine <em>repr\u00e4sentativen Funktion<\/em> des Selfies postuliert habe, so dr\u00e4ngen sich mir rasch zwei Fragen auf: Was wird repr\u00e4sentiert? Und: Gegen\u00fcber wem wird es repr\u00e4sentiert?<\/p>\n<p>Ein Selfie ist kein Passfoto. Ziel ist es nicht die biometrischen Daten eines Menschen festzuhalten. Es geht also beim Selfie in der Regel nicht darum etwas k\u00f6rperlich Essentielles darzustellen. Vielmehr geht es beim Selfie um den Kontext. Wenn ich Selfies eines neuen Haarschnitts oder einer neuen Brille poste, geht es um die Ver\u00e4nderung, der Kontext bin ich also selbst; pr\u00e4gnanter gesagt es geht um meinen geschichtlichen Kontext. Wenn ich Bilder von Reisen, Sehensw\u00fcrdigkeiten oder neuen Lokalit\u00e4ten online stelle ist hingegen mein r\u00e4umlicher Kontext relevant. Wenn ich mich bei bestimmten Aktivit\u00e4ten \u2013 Trainieren, Fortgehen, Essen \u2013 knipse dann m\u00f6chte ich meinen kulturellen Kontext pr\u00e4sentieren. Und wenn ich mich schlie\u00dflich mit anderen Menschen \u2013 Freund*innen, Promis, neuen Bekanntschaften, Familie \u2013 ablichte, dann ist eben dieser soziale Kontext entscheidend.<\/p>\n<p>Diese verschiedenen kontextuellen Bereiche k\u00f6nnen sich nat\u00fcrlich immer \u00fcberschneiden. Ein Selfie vom Urlaub mit Freund*innen beim Segeln schlie\u00dft zumindest einen r\u00e4umlichen, kulturellen und sozialen Kontext ein. Wichtig ist eben, dass der Inhalt des Selfies nicht eigentlich \u201aich\u2018 bin, sondern eher mein Kontext, also eine Verortung des <em>Ichs<\/em>.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber wem m\u00f6chte ich jetzt diesen Kontext pr\u00e4sentieren? Es liegt nat\u00fcrlich nahe hier die anderen Rezipient*innen des jeweiligen sozialen Netzwerks als Zielgruppe auszumachen. Meine \u201eFollower\u201c bei Twitter, meine \u201eFriends\u201c bei Facebook oder meine \u201eCircles\u201c bei Google+ sind ja diejenigen, welche meine geposteten Selfies dann schlussendlich lesen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Doch diese Adressierung vergisst auf eine Person, n\u00e4mlich die des Posters selbst: auf mich. Schlie\u00dflich bin nicht zuletzt ich ja auch immer Rezipient des Mediums in dem ich poste; ich nehme genauso all diese kontextuellen Informationen wahr; ich verorte mich selbst mit ihnen auf eine ganz gewisse und konkrete Weise.<\/p>\n<p>Ein Selfie h\u00e4lt also mein sozio-kulturelles Ich fest und stellt dieses konstruierte Ich auch gleich wieder in den sozio-kulturellen Diskurs. So wird das Selfie zum Schnappschuss des postmodernen Ichs. Wenn Claude L\u00e9vi-Strauss jeden von uns als \u201eStra\u00dfenkreuzung auf der sich Verschiedenes ereignet\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> beschreibt, so w\u00e4re das Selfie dann das Foto der Verkehrskamera das uns ein Alibi verschafft. Ein Alibi das laut und weithin proklamiert: \u201eDas bin ich! So bin ich!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Authentizit\u00e4t als subjektives Objekt<\/h4>\n<p>Um genau diese Alibi-Funktion erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen ist jetzt aber eben eine gewisse Authentizit\u00e4t n\u00f6tig. Das Selfie muss echt, muss authentisch erscheinen. Die Verwendung schlechter Kameras, die Spontanit\u00e4t des Schnappschusses und die Fl\u00fcchtigkeit des jeweiligen Kontextes unterstreichen eben gerade diese Authentizit\u00e4t.<\/p>\n<p>Genau hierzu verhilft auch der Zusammenfall von Subjekt und Objekt im Selfie. Dadurch dass <em>ich<\/em> mich selbst festhalte schneide ich die Zwischenfigur des Fotografen aus diesem Prozess heraus. Hierdurch gewinnt dieser mediale Prozess eine Direktheit: ein Foto von mir \u00fcber mich und durch mich (gepostet).<\/p>\n<p>In dieser Weise erlangt das Selfie die Qualit\u00e4t einer unmittelbaren Erfahrung. Jedoch wird diese unmittelbare Erfahrung paradoxerweise im Selfie scheinbar mitteilbar. Das Selfie scheint unsere subjektiven Perspektive, unsere kontingenten Lebenseindr\u00fccke festschreibbar und kommunizierbar zu machen.<\/p>\n<p>Diese Authentizit\u00e4t und Direktheit ist jedoch keine notwendige Eigenschaft des Selfies sondern eine Zuschreibung. Ein Selfie ist nicht an und f\u00fcr sich authentisch, ist eben nicht unmittelbare Erfahrung, sondern wir empfinden ein Selfie als authentisch, es <em>wirkt<\/em> auf uns unmittelbar.<\/p>\n<p>Mit Michel Foucault k\u00f6nnte man beim Selfie von einer <em>Heterotopie<\/em><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> sprechen; einer verwirklichten Utopie; einem photographischen Raum, der f\u00fcr uns gleichzeitig als real wahrnehmbares Objekt existiert, aber auch die Utopie des Ichs abbildet. Unser Ich als Utopie, das f\u00fcr uns nicht wahrnehmbar und damit von zumindest fragw\u00fcrdiger Existenz ist. Im Selfie scheint diese Utopie jetzt aber greifbar zu werden, bekommt einen konkreten, in gewisser Weise realen Ort. Diese Verkn\u00fcpfung zwischen Utopie und Tatsache, eben die Heterotopie des Selfies, funktioniert aber nur \u00fcber die Authentizit\u00e4t. Wenn wir dem Selfie nicht seine utopische Haltung abnehmen, nicht glauben, dass es etwas Wirkliches darstellt, zerf\u00e4llt das Selfie zum blo\u00dfen Fantasiebild.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Die Lumpen der sozialen Medien<\/h4>\n<p>Ich habe ja bereits von den sozialen Medien als dem Habitat der Selfies gesprochen. Tats\u00e4chlich jedoch ist der Zusammenhang zwischen diesen beiden Seiten sogar noch st\u00e4rker. Wenn wir die bisher nachgezeichneten Funktionen des Selfies nochmal Revue passieren lassen \u2013 <em>Authentische (Re-)Pr\u00e4sentation eines sozio-kulturellen Ichs im medialen Diskurs<\/em> \u2013 so l\u00e4sst sich diese Beschreibung doch auch eins zu eins auf die sozialen Netzwerke an sich umlegen. Tats\u00e4chlich meine ich, dass das Selfie nicht nur in den Social Media vorkommt, sondern dass es quasi <em>formaler Ausdruck<\/em> dieser Medien ist.<\/p>\n<p>Das Selfie ist also nicht zuf\u00e4llig so stark in Twitter, Facebook &amp; Co. eingebunden. Vielmehr kommt in dieser Form der eigentliche Sinn dieser Medien zu ihrer Geltung. Im Selfie spiegeln sich die sozialen Medien wieder. Es ist die Quintessenz, die Kurzform der Ich-Suche im Web 2.0. Wenn mein Facebook Profil die Summation meines digitalen Ichs ist, so ist das Selfie dessen Grundbaustein, der nach den gleichen Regeln funktioniert und damit die gleichen Funktionen erf\u00fcllen muss.<\/p>\n<p>Wie Walter Benjamins <em>Lumpensammler<\/em><a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>, verbringen wir unseren digitalen Alltag damit st\u00e4ndig Fragmente aufzuklauben. Fragmente von Erfahrungen, Erinnerungen, Gef\u00fchlen \u2013 Fragmente unseres Ichs. Das Selfie ist eine M\u00f6glichkeit diese fragmentarische Erfahrungswelt festzuhalten, sie f\u00fcr uns und andere sichtbar zu machen. Gleich dem Lumpensammler ist es dann diese fragmentarische T\u00e4tigkeit die unsere Identit\u00e4t eigentlich ausmacht. Wir sind die Lumpen, die wir sammeln, und die Selfies sind die Lumpen der sozialen Medien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Generation Selfie?<\/h4>\n<p>Wenn wir jetzt also \u00fcber diese Ausf\u00fchrungen zur\u00fcckblicken, was bleibt von der \u201aGeneration Selfie\u2018 die wir am Anfang thematisch vorausgesetzt haben?<\/p>\n<p>Jacques Lacan schrieb vom Spiegelstadium im Entwicklungsverlauf von Kleinkindern. Er arbeitete dieses Stadium als zentral f\u00fcr den Prozess der Ichwerdung des Menschen heraus, das Spiegelstadium hat <em>Ichfunktion<\/em>:<\/p>\n<p>\u201eMan kann das Spiegelstadium als eine Identifikation verstehen im vollen Sinne, den die Psychoanalyse diesem Terminus gibt: als eine beim Subjekt durch die Aufnahme eines Bildes ausgel\u00f6ste Verwandlung.\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Das Selfie k\u00f6nnte man jetzt genauso verstehen. Indem uns unser Ich bildlich wird, ja wir es im Fall des Selfies \u00fcberhaupt erst bildlich erzeugen, gestalten wir dieses Ich aktiv, <em>verwandeln<\/em> uns selbst anhand unserer digitalen Spiegel-Ichs. Indem wir uns in gewisser Weise beschreiben, schreiben wir auch ein gewisses Selbstbild fest.<\/p>\n<p>So scheint mir das Selfie kein neues, sondern im Gegenteil, ein recht grunds\u00e4tzliches Bed\u00fcrfnis zu stillen. Es bekr\u00e4ftigt unsere Subjektivit\u00e4t \u2013 nach innen, wie nach au\u00dfen. Wir bekommen einen Haltepunkt f\u00fcr unser Ich, indem es uns selbst in Bezug setzt, unsere Subjektivit\u00e4t kontextualisiert. Im gleichen Zug projizieren wir dieses Ich aber auch nach au\u00dfen, etablieren unsere Subjektivit\u00e4t im Kontext anderer Subjekte, zeigen, dass wir auch existieren, auch <em>Ich<\/em> sind.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang l\u00f6st sich jetzt also auch die Frage nach einer Generation Selfie auf. Statt eine Gruppe von Menschen \u00fcber eine mediale Form zu definieren, definiert das Selfie die einzelnen Menschen der Gruppe als Subjekte. Es funktioniert so analog zu vielen anderen kulturellen Techniken. Ver\u00e4ndert hat sich letztlich nur der Ort dieser Subjektivierung; sie passiert nunmehr vor dem Hintergrund internationaler und virtueller Netzwerke.<\/p>\n<p>Auch die Identit\u00e4t des Selfies selbst liegt somit, so scheint es, nicht in sich selbst sondern lediglich in seinem Kontext.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Endnoten<\/h4>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> L\u00e9vi-Strauss: <em>Mythos und Bedeutung<\/em>, S. 15.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Foucault: \u201eAndere R\u00e4ume\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. Benjamin: \u201eEin Au\u00dfenseiter macht sich bemerkbar\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Lacan, Jacques: \u201eDas Spiegelstadium als Bildner der Ichfunktion\u201c, S.64.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Quellenverzeichnis<\/h4>\n<p>Benjamin, Walter: \u201eEin Au\u00dfenseiter macht sich bemerkbar. Zu S. Kracauer, <em>Die Angestellten<\/em>\u201c. In: Benjamin, Walter \/ Tiedemann, Rolf (Hg.) \/ Schleppenh\u00e4use, Werner (Hg.): <em>Gesammelte Schriften 3<\/em>. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1991, S.219-225. (Orig.: 1930).<\/p>\n<p>Foucault, Michel: \u201eAndere R\u00e4ume\u201c, In:\u00a0 Barck, Karlheinz (Hg.) \/ Gente, Peter (Hg.) \/ Paris, Heidi (Hg.in) \/ Richter, Stefan (Hg.): <em>Aisthesis. Wahrnehmung heute oder Perspektiven einer anderen \u00c4sthetik.<\/em> Leipzig: Reclam 1992, S. 34 &#8211; 46. (Orig.: 1967).<\/p>\n<p>Lacan, Jacques: \u201eDas Spiegelstadium als Bildner der Ichfunktion\u201c. In: Lacan, Jacques \/ Haas, Norbert: <em>Schriften 1.<\/em> Berlin: Quadriga 1991, S. 61-70. (Orig.: 1949)<\/p>\n<p>L\u00e9vi-Strauss, Claude: <em>Mythos und Bedeutung. Vortr\u00e4ge.<\/em> Frankfurt am Main: Suhrkamp 1980.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Titelbild<\/em>\u00a0<a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/\" rel=\"license\"><img style=\"border-width: 0;\" src=\"http:\/\/i.creativecommons.org\/l\/by-sa\/4.0\/88x31.png\" alt=\"Creative Commons Lizenzvertrag\" \/><\/a><em> Bernhard Frena. Adaptiert von <a href=\"https:\/\/openclipart.org\/detail\/91651\/Al%20sleeping\" target=\"_blank\">https:\/\/openclipart.org\/detail\/91651\/Al%20sleeping<\/a>.<br \/>\n<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"post-excerpt\">Der Versuch eine Generation anhand ihrer Verwendung von Selfies zu charakterisieren scheint von Vornherein zum Scheitern verurteilt. 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